Gemeinschaftspraxis für Orthopädie und Unfallchirurgie Dr. med. Holger Schwarz & Dr. med. Holger Schröder
Gemeinschaftspraxis für Orthopädie und UnfallchirurgieDr. med. Holger Schwarz & Dr. med. Holger Schröder

Knochenschwund

Osteoporose wird umgangssprachlich als Knochenschwund bezeichnet. In Deutschland leiden circa 9 Millionen Menschen an Osteoporose.

Es kommt bei dieser Erkrankung zu einer Verminderung der Knochenmasse, wodurch sich das Risiko für Knochenbrüche (Frakturen) deutlich erhöht.

In Deutschland werden ca. 400.000 Frakturen pro Jahr durch Osteoporose verursacht. Dabei handelt es sich meist um Frakturen im Bereich der Wirbelsäule oder der Hüfte. Frauen sind deutlich häufiger betroffen als Männer.

Die Erkrankung trifft vor allem alte Menschen und Frauen nach den Wechseljahren (Menopause). Menschen, die regelmäßig das Medikament Kortison einnehmen, haben ebenfalls ein erhöhtes Risiko für Osteoporose.

Rechtzeitiges Erkennen eines Knochenmasseverlustes ermöglicht den Knochenabbau zu stoppen bzw. das Fortschreiten zu verlangsamen.

Durch gezielte ernährungsmedizinische, medikamentöse und physiotherapeutische Maßnahmen kann ihr Knochenbruchrisiko deutlich gesenkt und Ihre Lebensqualität erhöht werden.

Osteoporosetherapie - je früher, desto besser!

 

Früherkennung ist die einzige Chance, eine Osteoporose rechtzeitig zu erkennen und zu therapieren. Knochenschwund ist keine Alterskrankheit. Er beginnt oft schon in jungen Lebensjahren – schleichend und unbemerkt. Bedauerlicherweise wird die Osteoporose häufig erst bemerkt, wenn es bereits zu spät ist und gehäuft Knochenbrüche oder Deformationen der Wirbelsäule auftreten.

Starke Rückenschmerzen, die durch Muskelverspannungen nach knöchernen Veränderungen der Wirbelsäule hervorgerufen werden, können ein Zeichen für Osteoporose sein. Bei der Osteoporose kommt es im mittleren bis höheren Lebensalter – bei Frauen oft schon Ende 50 – zu einer Abnahme der Knochensubstanz mit der Folge einer erhöhten Bruchgefahr. Im fortgeschrittenen Stadium können bereits beim normalen Bücken Wirbelkörperfrakturen auftreten. Bei eigentlich harmlosen Stürzen, ja sogar beim Abstützen oder Anstoßen, können Oberschenkelhals- und Unterarmbrüche eintreten.

Die Osteoporose ist keine reine Frauenkrankheit, immerhin 20 Prozent aller Männer leiden im Laufe ihres Lebens an Knochenentkalkung. Übrigens: In Deutschland ereignet sich alle 1 1/2 Minuten ein Osteoporose bedingter Knochenbruch am Oberschenkelhals, Unterarm oder an einem Wirbelkörper. Bedauerlicherweise bleibt ein Großteil der Patienten nach Frakturen pflegebedürftig. Deswegen wird die Prophylaxe und Behandlung der Osteoporose immer wichtiger. Durch moderne Therapien lässt sich die Osteoporose heute teilweise sogar stoppen.

Für die Osteoporose gibt es, je nach Krankheitsstadium, eine ganze Reihe von Therapiemöglichkeiten. Zum Spektrum der Osteoporosebehandlung zählen:

·       körperliche Betätigung (gezieltes Muskeltraining, medizinische Trainingstherapie, Funktionstraining, RehaSport)

·       gezielte Krankengymnastik

·       Ernährungsumstellung

·       die vermehrte Zufuhr an Vitamin D3 und ggf. Kalzium

·       spezielle Medikamente wie Bisphosphonate (sog. Wochentabletten), Strontiumranelat, Denosumab, Parathormon, etc.

·       Stützmieder

·       minimalinvasiver Eingriff zur Aufrichtung von Wirbelkörpern durch Injektion von Knochenzement

·       operative Behandlung (z.B. Stabilisierung/Wiederaufrichtung von Wirbelkörpern)

Zulassung für:

- Arbeitsunfälle (D-Arzt)

- Schulunfälle

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